Einladung Späher-&Pfadfinderlager 2011

von: am: 26. September 2010 23:13

Ihr seid eingeladen, mitzukommen zum Wikingerlager! Zwei Wochen lang wollen wir uns in Zeltgruppen, Interessengemeinschaften mit der Geschichte der Zusammenkunft von Wikingern und Christentum, der Wildheit, Lebensfreude, Nähe zur Natur und einander beschäftigen. Auf dem Lager wollen wir uns auch mit den Pfadfinderregeln auseinandersetzen und über das Pfadfindersein nachdenken. Natürlich erwartet Euch auch ein geniales Geländespiel rund um die Wikinger!
Wie der Name schon sagt, kommen auch die Pfadfinder nicht zu kurz. Man lernt nie aus, deshalb sollt Ihr Gelegenheit haben für LA ́s zu üben und andere neue Dinge zu lernen.

Wo wildes Gebrüll, gemeinsames Singen, lautes Lachen, neue und alte Freunde sich 14 Tage lang vereinen, da ist das Späherlager 2011! Zusammen wollen wir Spaß, Ruhe und Gemeinschaft finden. Sei auch Du mit dabei.

Was? Späher- & Pfadfinder(sommer)lager 2011
Wo? Pfadfinderzeltplatz Niedermohr, Kaiserslautern
Wann? 27.Juni – 10.Juli 2010
An-/Abreise mit? Reisebus
Leitung? Zottel (Fm, Stf, Stamm I) & Batrian (Fm, Stf, Stamm II)
Kosten? 299,- €uro (FEHLER IM FREIZEITENKATALOG!)
Voraussichtliche Teilnehmerzahl? ca.40-70 Pfadfinder
Veranstalter? Evangelisches Jugendwerk Hessen e.V.
Anmeldung? Über den Freizeitenkatalog 2011 (erhältlich beim Gruppenleiter) oder einfach das Anmeldeformular herunterladen

Einladung Knappenlager 2011

von: am: 22:39

Freue Dich auf 11 spannende Tage auf unserem Knappenlager! Das Sommerzeltlager ist der Höhepunkt innerhalb eines Pfadfinderjahres, von dem Du noch lange erzählen wirst! Gemeinsam mit Deinen Meutenführern und den Knappen aus Deiner Meute wirst Du auf dem Jugendzeltplatz „Wolfsägerhof“ in Rheinland- Pfalz ein großes Zeltlager mit spannenden Spielen und Aktionen erleben und Heliand-Pfadfinder aus anderen Stämmen und Sippen kennenlernen. Vieles von dem, was Du bereits an Pfadfindertechnik gelernt hast, wirst Du hier anwenden und vertiefen und Neues ausprobieren können, denn auf einem Sommerlager muss nicht nur das Holz für das abendliche Lagerfeuer gesägt und gehackt werden, sondern wir wollen auch Tore, Türme und andere Bauwerke aus Holzstangen und Seilen bauen. Daneben gibt es viel Sport und Spiel.

Einige unserer Pfadfindersportarten wie Ringspiel, Barlauf, tschechischer Burgenkampf und Speersport hast Du sicherlich schon kennengelernt. Aber in einer richtig großen Gruppe machen sie doppelt soviel Spaß! Natürlich dürfen auch eine Lagerolympiade und die Speermeisterwettkämpfe nicht fehlen. Ein besonderer Höhepunkt ist unser mehrtägiges Geländespiel. Außerdem werden uns Andachten und Geschichten von Jesus durch das Lager begleiten. Nach einem Tag voller Aktionen und Bewegung sitzen wir dann abends gemütlich am Lagerfeuer, trinken Tschai und singen Fahrtenlieder, bevor wir uns müde und zufrieden in unseren Jurten schlafen legen.

Was? Knappen(sommer)lager 2011
Wo? Jugendzeltplatz Wolfsängerhof, Rheinland-Pfalz
An-/Abreise mit? Reisebus
Wann? 28.Juni – 08.Juli 2011
Leitung? Jo (Fm, LStf, Stamm II) & Martin (Fm, Stf, Stamm V)
Kosten? 288,- €uro (FEHLER IM FREIZEITENKATALOG!)
Voraussichtliche Teilnehmerzahl? ca.60-80 Pfadfinder
Veranstalter? Evangelisches Jugendwerk Hessen e.V.
Anmeldung? Über den Freizeitenkatalog 2011 (beim Gruppenleiter erhältlich) oder einfach das Anmeldeformular herunterladen

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StammesWola 2010

von: am: 19. September 2010 22:34

Vom 10.-12.09.2010 fand unser MaiWo(chenend)la(ger) auf unserem eigenen Zeltplatz, der Großlackwiese im Weilburgertal, statt.30 Jungs aus unserem Stamm erlebten dabei ein rundum schönes Lager:

Bereits am Vormittag, des 10ten, beginnen die ersten praktischen Vorbereitungen. Das benötige Zelt-, Spiel-, Sport- & Werkzeug für das Wochenende wird in den verschiedenen Gemeinden möglichst platzsparend gepackt, ins Auto eingeladen und zum Zeltplatz kutschiert. Das Essen für 3Tage * 30junge hungrige Jungs wird besorgt.
Auf dem Zeltplatz wird dann schließlich nochmal überprüft ob alles auch wirklich angekommen ist (fiese kleine Kobolde spielen uns manchmal Streiche und bringen z.B. sicher eingepackt geglaubte Materialien wieder zurück ins Regal). Diesmal stimmt alles. Somit beginnt das “Vorkommando” mit dem Aufbau.
Als die restlichen Jungs eintreffen nimmt der Aufbau noch mehr Fahrt auf und innerhalb von ca. zwei Stunden sind die Zelte fertig aufgebaut, eingeräumt, ein Fahnenmast steht, die Feuerstelle ist ausgehoben und die Nudeln kochen schon.
Wir eröffnen, wie immer mit Allzeit bereit!
Etwas später am Abend jagen wir dann zum Lageranfang nochmal durch den Wald->Die andere Außerirdische-Fraktion hat ein wichtigen Rohstoff in ihrem Lager, den wir unbedingt erobern müssen. Mal schleiche ich durch den Wald, lege mich auf den Boden um mein Leuchtbändchen zu verbergen, ein anderes Mal flitze ich hinter anderen her um sie zu fangen. “Weißt du, dass Spiel ist cool. Hier verliere ich ein bisschen meine Angst im Dunkeln! Weil ich weiß das ihr hier alle irgendwo seid!” sagt ein Jüngerer zu mir, für ihn ist das Spiel ein voller Erfolg, auch wenn es am Ende Unentschieden ausgeht.
Am Samstag steht Sport auf dem Programm. Beim Barlauf, eine Pfadfindersportart, dürfen die Älteren diesmal nur hüpfen. Dadurch sind sie wesentlich langsamer und den Jüngeren gelingt es endlich mal ihren eigenen Gruppenleiter zu fangen. Später beim Speersport gibt es dann, wie in jedem Jahr, eine Stammesmeisterschaft. Die Kämpfe sind wirklich spannenden und die Spieler fast ausnahmslos fair.
Gleichzeitig findet ein echt kiffliger Pfadfinderlauf statt, bei dem man sein ganzes Können in Bademantel, Clownsschuhen oder Gummistiefeln und mit Schirm & Hut unter Beweis stellen muss. Die Teamarbeit ist am heutigen Tag das entscheidende Kriterium. Tim & Tim aus Walluf zeigen am meisten Talent und gewinnen den Wettlauf.

Zum Beginn des Abends findet schließlich auch noch das große Speersport-Finale statt: Hugo und Falke liefern sich dabei ein meuteninternes Match bei dem Falke als Sieger hervorgeht. Er wird, genau wie der Vizemeister, mit Wasser “geponcht” und gefeiert. Nach diesem Spektakel geht es zum Abendessen und in einen Singe, Geschichten, Tee uvm. -Abend über, bei dem die Feierstunde, und die damit verbundene Ernennung von zwei Wölflingen aus dem Wölflingsrudel “Adlerauge”, den Höhepunkt markiert.
Mit einem Pfadfindergottesdienst, bei dem es um Überwindung von scheinbaren Grenzen in der Ökumene geht, und dem Abbau endet unser schönes und sonniges StammesWola 2010.
Vielen Dank an die helfenden Hände! Mir hat das Wochenende viel Freude bereitet.
Gut Pfad!

minikoschi
Stammesführer

Exkurs: MaiWola im September? Ja! ->Seit einigen Jahren findet das sonst traditionell im Mai stattfindende Stammeslager im September statt. Trotzdem hatte sich der Name MaiWola schon eingebürgert und ist seit dem nicht mehr aus dem Wortschatz bei den Pfadfindern herauszubekommen.

Sing mit! Überbündische Singerunde am 17. September 2010

von: am: 14. September 2010 22:00

Herzliche Einladung zur Überbündischen Singerunde in Wiesbaden!

Nach der Sommerpause freuen wir uns darauf mit euch im großen Kreis zu singen und von euren Fahrten und Lagern zu hören!

Überbündische Singerunde am 17.September 2010 um 19.30Uhr. Kreuzkirchengemeinde, Walkmühltalanlagen 1‐3, 65195 Wiesbaden. Eingeladen sind alle Pfadfinder (Bund, Rang, Geschlecht, Alter und Haarfarbe sind uns gleich).

Bitte mitbringen: Musikinstrumente, Liederbücher, Kekse, Zeit und alle, die gerne singen!
Übernachten mit Frühstück: 2 €.

Anmeldung und Kontakt: Singmit@stamm7.de

Wir freuen uns auf Dich!

Gut Pfad,
Kathrin, Vladi und Matthias und Koschi

Dunkle Wolken am Horizont,
verschlingen den Sonnenschein,
es kommt eine Gewitterfront,
von Nordwest zu uns herein.

Schon wölbt sich die Markise auf,
der Wind bläst immer stärker,
die Hausfrau rennt die Treppe rauf,
reißt die Fenster zu im Erker.

Ein Blumentopf fällt krachend um,
es prasselt laut der Regen,
Passanten eilen nass und krumm,
dem nächsten Dach entgegen.

Blitze zucken grell vom Himmel,
Donner kracht im Wolkenmeer,
und dazwischen tönt Gebimmel,
von der freien Feuerwehr.

Doch das Spektakel draußen,
macht uns nichts, wir singen!
Und lauter als des Donners brausen,
werden Lieder klingen.

Eine Veranstaltung der Heliand Pfadfinderschaften im EJW Wiesbaden e.V.

Sommerfest & 10 Jahre Sippe Paul Schneider

von: am: 13. September 2010 22:07

Wölflinge, Knappen, Späher und Pfadfinder

Heliand-Pfadfinderschaft Walluf beging ihr zehnjähriges Bestehen

Walluf. (mh) – Mit einem fröhlichen Fest feierten die Heliand-Pfadfinder Walluf im Garten der Heilandskirche ihr zehnjähriges Bestehen. Dabei präsentierten sie sich der Öffentlichkeit und informierten über ihre Zielsetzungen und Aktivitäten.

Mit “Gut Pfad”, den Gruß der Pfadfinder, hatten Sippenführer Sven Bourne und sein Stellvertreter Johannes Beul die Gäste willkommen geheißen, darunter auch Bürgermeister Manfred Kohl. Derzeit gehörten der Wallufer Sippe “Paul Schneider” 25 Jungen an. Diese ist in das Wölflingsrudel Adlerauge, die Meute Pumakralle und die Pfadfinderrunde Greifenklaue unterteilt.

Wie die Besucher an einem Informationsstand erfahren konnten, zählt die Sippe zum Stamm VII der Heliand-Pfadfinderschaft im Pfadfinder-Arbeitsbereich des Evangelischen Jugendwerks Hessen mit cirka 350 Jungen und 100 Mädchen. Die Ursprünge der Heliand-Pfadfinderschaft reichen bis in das Jahr 1911 zurück.

Neben Spiel und Spaß ist der christliche Glaube ein drittes Standbein. Deshalb werden auch in Walluf die Gruppenstunden bei den Jüngeren mit einem biblischen Wort mit Erläuterungen abgerundet. Ältere setzen sich in Gesprächen und Diskussionen aktiv mit ihrem Glauben auseinander. Gemeinsame Wanderfahrten und Zeltlager sollen das Gemeinschaftsleben stärken und Raum für Erlebnisse und Abenteuer bieten. “Ich freue mich sehr, daß es trotz der Verlockungen, die das Computerzeitalter bietet, Jugendliche gibt, die den Menschen und die Natur in den Mittelpunkt stellen und bereit sind, sich mit christlichen Werten auseinanderzusetzen”, gratulierte Kohl den Heliand-Pfadfindern zu ihrem Geburtstag und übermittelte Grüße und Glückwünsche der Gremien der Gemeinde. Als Bürgermeister sei er sehr stolz darauf, daß es in Walluf eine engagierte Pfadfindergruppe gibt. Deshalb habe er zur Unterstützung der Gruppenarbeit gerne zwei Umschläge mitgebracht. Davon einen Kleineren von der Gemeinde, “denn wir müssen sparen”. Der größere Umschlag stamme vom Verkehrs- und Gewerbeverein und enthalte einen Betrag in Höhe von 275 Euro aus dem Erlös des Weihnachtsmarktes im vergangenen Jahr. “Die Pfadfinder leisten eine wichtige und ehrenamtliche Arbeit und fördern den Gemeinschaftssinn junger Menschen, sagte er zur Begründung und überreichte gemeinsam mit Geschäftsführer Horst Breßler den Umschlag.

“Ich danke den Pfadfindern für die “unübliche” Gestaltung des heutigen Gottesdienstes”, hatte sich auch Pfarrer Ralf Feilen in den Kreis der Gratulanten eingereiht. Die Stiftung “Schöne Aussichten” werde sicherstellen, daß der Wunsch der Wallufer Pfadfinder, eine weitere Jurte anzuschaffen, in Erfüllung gehen könne.

Segen im Gepäck – Bundesgroßfahrt in die Sudeten

von: am: 12. September 2010 10:58 sudeten01

Zwei Wochen waren wir in Tschechien und Polen unterwegs. Der folgende Text stammt aus der Chronik vom 11. August 2010.

Heute heißt es Abschied nehmen von einem Ort, den wir alle sehr lieb gewonnen haben. Vorher bleibt aber noch die Zeit, zusammen Gottesdienst zu feiern und das ist echt cool. Wir waren einige Zeit auf der Grenze (Tschechien/Polen) unterwegs und um Grenzen überwinden geht es auch in unserem Gottesdienst. Wir erleben hier auf Großfahrt, dass es sicht lohnt, sich auf Neues einzulassen. Es gehört viel Hoffnung und Vertrauen dazu, Tag für Tag aufzubrechen und sich neu auf den Weg zu begeben – ohne die Sicherheit einer Unterkunft für die Nacht …

Nach dem Gottesdienst heißt es dann aber wirklich wieder aufbrechen nach zwei schönen Tagen hier auf dem  verlassenen Campingplatz. Drei Zweiergruppen trampen, die übrigen fahren mit dem Bus nach Wałbrzych (Waldenburg / Polen).  Martin und ich kommen gut voran – werden aber etwas außerhalb rausgelassen und müssen bis zum Treffpunkt noch eine halbe Stunde laufen. Dort angekommen wird sich ausgetauscht – ich traue meinen Ohren nicht. MiniKoschi und Fin wurden von jemandem mitgenommen, der ihnen erst die ganze Stadt gezeigt hat, und sie dann direkt an einem Schwimmbad vorbei gebracht hat, damit sie für uns die Öffnungszeiten und Busverbindung erfragen konnten. Bongo und Basti erging es noch besser. Sie konnten nicht die gesamte Strecke mitgenommen werden, doch der Fahrer hatte ihnen über Funkt einen Anschluss organisiert. So wurden sie dann von einem ehemaligen Pfadfinder mitgenommen – und vor einem Sippenheim von polnischen Pfadfindern abgesetzt. Dort wurden sie freundlich empfangen. Wir haben jetzt also eine Schlafplatz und wissen, wo das Schwimmbad ist. Voll Fett! Danke Gott!

Wenig später sind wir alle in unserer Unterkunft, freuen uns und brechen dann zum Schwimmbad auf. Die Busfahrt ist kostenlos, weil der Busfahrer kein Englisch oder Deutsch spricht und uns auf die Frage nach den Tickets einfach reinwinkt. Das Schwimmbad ist klein, aber fein. Es hat weder warmes Wasser, noch richtige Duschanlagen, aber für uns ist es jetzt genau das Richtige. Schnell springen wir alle rein – das Wetter ist famos.

Später sitzten wir auf der Wiese neben dem Becken – Minikoschi hat Hunger und hofft, dass Basti und Martin bald mit unserem Mittagessen hier auftauchen. Kaum hat er das gesagt, kommt ein Mann mit einer Tüte Obst (Renekloden) und schenkt sie uns. Wir können uns kaum halten vor Lachen, denn der Mann spricht weder deutsch noch englisch und hat Minikoschi bestimmt nicht verstehen können als er seinen Essenswunsch geäußert hatte. Gott ist echt cool drauf, da sind wir uns ziemlich einig.

Wir spielen dann noch ein bisschen Fußball mit einer Horde Kinder und machen jede Menge lustige Fotos. Abends kochen wir Abendessen auf Benzinkochern vor dem Haus, weil es keinen Herd gibt. Ein paar Jugendliche sprechen uns auf gebrochenem Deutsch an, und wir unterhalten uns noch ein bisschen über Fußball. Wie immer beschließen wir den Tag mit einem Abendlob. Gute Nacht!

Christoph Kosmehl
Pfadfinderführer in Wiesbaden