70 Jahre Heliand-Pfadfinderschaft – Besuchertag auf dem PZL

von: am: 20. Mai 2016 13:33

Die Heliand-Pfadfinderschaft wird 70 Jahre alt!

Seit 70 Jahren gibt es unsere Pfadfinderschaft als Heliand-Pfadfinderschaft. Grund genug, mit einem Besuchertag auf dem Pfingstzeltlager dieses Jubiläum zu feiern! Natürlich gibt es die Pfadfinderschaft schon viel länger. Bereits in den 1920er Jahren wurden die ersten Sippen gegründet. Seit 1923 tragen wir das grüne Hemd. Unter dem Namen Heliand-Pfadfinderschaft gibt es uns jedoch erst seit 1946. Nun kann man ein Jubiläum feiern, weil etwas schon sehr lange existiert. Das ist vielleicht schon Anlass genug. Viel schöner ist es jedoch, wenn man ein Jubiläum feiern kann, weil etwas als ein gesunder, lebendiger Organismus besteht, an dem nicht der Zahn der Zeit nagt, sondern der sich immer wieder erneuert und der in jeder der vielen Generationen seine Bewährungsproben bestanden hat.

Im vergangenen Jahr hatten wir ein großartiges Bundeslager. Im Nachhinein hat es uns selbst beeindruckt, was wir auf die Beine gestellt haben. Sehr viele habe alles gegeben, haben ihre Ideen, ihre Kreativität, ihre musischen Begabungen, ihre Organisationsgeschick, ihr handwerkliches Geschick, ihr technisches Verständnis oder einfach auch nur ihre Energie und ihre Muskelkraft eingebracht und das Bundeslager zu dem einzigartigen Ereignis gemacht, das es dann gewesen ist. Wenn man kurz vor seinem 70. Geburtstag so etwas auf die Beine stellen kann, ist das ein gutes Zeichen!

Aber unsere Pfadfinderschaft lebt nicht allein von den großen Veranstaltungen. Die Basis unserer Arbeit sind und bleiben die wöchentlichen Gruppenstunden. – Das ist ein kühnes Ziel in einer Kinder- und Jugendwelt mit vollgepackten Stundenplänen, unglaublich vielen, konkurrierenden Freizeitangeboten und dem Trend zu größtmöglicher Spontanität und Unverbindlichkeit. Aber so entsteht eine tragfähige Gemeinschaft, die auf den Zeltlagern und Wanderfahrten gefestigt wird.

Die vielen Älteren und Ehemaligen, die die Arbeit auch heute noch begleiten und treu unterstützen geben Zeugnis von der Begeisterung und der tiefen Verbundenheit, die so entsteht.

Und – Gott sei Dank! – wir dürfen uns über einige Meuten freuen, die im vergangenen Jahr mit einer ordentlichen Anzahl an Jungen gestartet sind!

Aber ist das der ganze Kitt, der uns zusammenhält? – Nein, über allem steht der Heliand, der Heiland Jesus Christus. Das Vorbild seiner Liebe ist das Qualitätsmerkmal einer lebendigen, christlichen Gemeinschaft – nicht nur der unseren. Erst durch Christus gewinnt die Gemeinschaft Tiefgang und die Begeisterung Nachhaltigkeit. Der Dienst als Pfadfinderführer ist nicht nur jugendliches, ehrenamtliches Engagement, sondern gewinnt Ewigkeitscharakter, weil wir mit bauen dürfen am Reich Gottes.

Und Gott ist es, der seine schützende Hand in den vielen Jahren über uns gehalten hat, der uns inspiriert hat durch seinen Heiligen Geist, der uns seine Kraft und seinen Rückenwind geschenkt, der uns getragen und durch getragen und im richtigen Moment für das gesorgt hat, was nötig war. „Wenn der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen!“ (Psalm 127,1) Gott gebühren der Dank und die Ehre, für die 70 Jahre auf die wir anlässlich des Jubiläums zurückblicken dürfen!

Gemeinsam mit Eltern, Ehemaligen, Freunden und Unterstützern haben wir das Jubiläum am 14.05.2016 im Rahmen unseres Pfingstzeltlagers auf dem Jugendzeltplatz UHU mit einem Gästetag gefeiert. Viele Gäste sind der Einladung gefolgt, haben an unserem bunten, vielfältigen Programm teilgenommen und auch für den Kauf einer neuen, weißen Jurte gespendet. Dafür sei allen herzlich Dank!

Joachim Schlüter, LStf

Ein halbes Jahr hauptamtlich für das Ev. Jugendwerk WIesbaden e.V.

von: am: 18. April 2016 16:19

P1020650Hallo erstmal,

viele sollten mich hier hoffentlich schon kennen, für die, die es nicht tun: Ich bin der falke oder auch bürgerlich: Gregor Schwendler, 18 Jahre alt, seit ich 10 bin, bin ich bei der Heliand-Pfadfinderschaft und seit über 4 Jahren habe ich Spaß daran, Gruppenstunden zu leiten. Besonders gefällt es mir zu sehen, wie sich die Jungs entwickeln und es bereitet mir sehr viel Freude, sie ein Stück auf ihrem Weg begleiten zu dürfen. Ein Highlight war für mich auf jeden Fall das Bundeslager letztes Jahr, weil es mir einfach noch mal gezeigt hat, was unsere Arbeit bei den Pfadfindern bewegen kann, und was wir alles auf die Beine stellen können!

Und jetzt werde ich neben meiner ehrenamtlichen Tätigkeit für ein halbes Jahr auch als Übungsleiter beim EJW Wiesbaden arbeiten. Dabei werde ich mich hauptsächlich um die Gruppenarbeit der Pfadfinder, die Öffentlichkeitsarbeit und diverse Veranstaltungen, wie zum Beispiel das Sommerfest kümmern. Ich habe mich schon riesig gefreut, am Montag loszulegen, und bin gespannt auf die tollen Erfahrungen und bevorstehenden Projekte. Wie? Was ich denn eigentlich so drauf hab? Also meine Stärken sind meine Kreativität, meine Genauigkeit beim Erledigen von Aufgaben, meine Fähigkeit, Leute zu begeistern und meine Kreativität, außerdem kann ich super gut mit allen Arten von Stöcken jonglieren. Zusätzlich hab ich jetzt begonnen, am Teamleiterkurs des EJW Hessens teilzunehmen, wo ich lerne, ein Team zu führen und zu begleiten und Veranstaltungen zu planen und durchzuführen. Mit diesen tollen Voraussetzungen und dem Vertrauen auf Gottes Hilfe bin ich sehr zuversichtlich, dass das ein tolles halbes Jahr wird.

NachtOrientierung 2016

von: am: 12. Januar 2016 19:26

Die Einladung zur diesjährigen NachtOrientierung findet sich hier:

(Link entfernt)

Sie wird vom Stamm I veranstaltet, jedoch darf jeder Teilnehmen.

Anmeldung per Mail ist möglich (siehe Einladung)

Heliand-Pfadfinder übergeben dem OB das Friedenslicht aus Bethlehem

von: am: 17. Dezember 2015 09:45

header2015Im Jahr 1996 wurde das erste Mal ein Friedenslicht aus Bethlehem über Wien durch Wiesbadener Pfadfinderinnen und Pfadfinder zum Oberbürgermeister der Stadt gebracht. Seitdem wuchs diese Bewegung in Wiesbaden immer weiter, so dass das Friedenslicht mittlerweile durch alle Wiesbadener Pfadfinderverbände, die mitmachen, nicht nur an den Oberbürgermeister, sondern auch im Hessischen Landtag und dem Hessischen Sozialministerium übergeben wird. Hierbei kommen Gruppen aus jedem Verband und das Licht wird reihum durch diese übergeben. Dabei erzählen die Gruppen von der
Geschichte des Lichtes und singen. Das Friedenslicht ist ein Zeichen der Hoffnung und der Solidarität – unabhängig von Religion, Weltanschauung oder Hautfarbe. Es wird an alle
Menschen verteilt, die sich Frieden wünschen. Pfadfinderinnen und Pfadfinder setzen sich auf der ganzen Welt für Frieden und Gerechtigkeit ein. Frieden ist ein Geschenk, aber auch ein Wunsch, den sich Menschen weltweit zusprechen. Deshalb lautet das diesjährige Motto der Aktion in Deutschland “Hoffnung schenken – Frieden finden“.

Nach der Übergabe im Rathaus am 15. Dezember 2015 wurde das Friedenslicht auch an die Weihnachtsmarktbesucherinnen und -besucher verteilt.

Steffen Maus
Stammesführer

591x355

591x346

Mehr Fotos: http://www.wiesbaden.de/medien/bildergalerien/2015/2015-12-15-uebergabe-des-friedenslichtes.php#

Das ejw Wiesbaden sammelt 910,92 € für notleidende Menschen im Kongo!

von: am: 15. Dezember 2015 22:17

Letzten Samstag konnten wir wieder als Gemeinschaft des Ev.Jugendwerks Wiesbaden e.V. einiges an Spenden für Brot für die Welt sammeln.
Eine wichtige Sache und ein starkes solidarisches Zeichen in unserer Gesellschaft. Auch Jesus fordert uns auf für Gerechtigkeit, gegen Armut und Ausgrenzung als seine Nachfolger*innen aktiv zu werden.

Mit dem gesammelten Geld kann für 23 Auszubildende (darunter ehemalige Kindersoldaten) ein Jahr lang ein Ausbildungsplatz finanziert werden.

Eine gesegnete Adventszeit

BfdW 2015

Kita Königskinder – zu Gast bei den Pfadfindern

von: am: 30. April 2015 18:12

Die Sonne scheint. Eine abenteuerlustige Kindertruppe erreicht den Treffpunkt an der Ev. Paul-Gerhardt-Gemeinde. Und hier wird sie schon von den Heliand-Pfadfindern an der Feuerstelle erwartet. Im Rahmen der Waldwoche der Kita Königskinder, besuchte die Kindergartengruppe „Delphine“ die Pfadfinder und erfuhr so einiges Neues von ihnen. Vermittlung von Natur- und Pfadfinderwissen bildete einen Teil des erlebnispädagogischen Angebotes. Das Highlight der kooperativen Aktion war sicherlich das gemeinsame Feuermachen und das anschließende selbständige Stockbrotbacken am Lagerfeuer. Den Kindern hat es auf jeden Fall einen riesengroßen Spaß gemacht, mit den Pfadfindern den Vormittag zu verbringen. Uns auch! Wir freuen uns schon auf das nächste Mal mit euch.

„Wie fandet ihr das?“, fragte eine Erzieherin die Kinder. „Einfach spitze!“, antworten sie zurück und begannen für uns als Dankeschön ein Ständchen zu singen.

Kita Königskinder_bearbeitet_online _2 Kita Königskinder_bearbeitet_online 013bd56cffb320da2fccb6ab129a48002db73760ec 01dd3cc671f37c016a7a2d00b3780a12062f3b14f6

Vladislav Golyschkin                                Gregor Schwendler
Feldmeister des Stammes VII                  Sippenführer der Sippe Oranien

Neue Meute in Walluf

von: am: 20. April 2015 10:47

Es ist Montag, 16:30 Uhr – Treffpunkt der neuen Meute im Sippenheim von Paul Schneider. Die Kinder stehen im Kreis und eröffnen lautstark die wöchentliche Gruppenstunde mit einem „Allzeit bereit!“ Sie setzen sich, die Spannung steigt. Was wird heute wohl auf dem Programm stehen, haben sich wohl schon viele gefragt. Der Gruppenleiter erzählt etwas von Grünen Hemden und blauen Halstüchern, von Meuten, Sippen und Stämmen. Das alles ist sehr interessant aber sehr viel auf einmal. Dann endlich geht die Action los: Ringspiel, Hase- Jäger- Oma, Speersport. Viele neue Spiele von denen man noch nie gehört hat. Nach einem ständigen Hin und Her zwischen Spiel, Spaß und Erläuterungen des Gruppenführers nun schließlich Schluss. Die Gruppenstunde wird mit einem lautstarken „Allzeit bereit“ wieder geschlossen. Schade. Doch wir freuen uns schon auf nächste Woche!

Herzliche Einladung zur neuen Meute in Paul Schneider für Kinder von 8-10 Jahren. Treffpunkt ist montags um 16:30 am Parkplatz hinter der Walluftalschule.

 

Gut Pfad,

Alex, Manuel und Maurice

2014 Waldweihnacht VII 19.12. – 21.12.

von: am: 27. November 2014 18:04

Herzliche Einladung zur Waldweihnacht 2014!

Unsere Waldweihnacht findet in Haus Heliand statt. Alle aus dem Stamm werden dabei sein!

Einladung Waldweihnacht 2014

Osterfahrt 2014 – Rheingau

von: am: 8. Mai 2014 11:10

SUNP0113Dieses Jahr war der Stamm VII in den Osterferien im wunderschönen Rheingau. Ganze Wälder waren unsicher vor uns. Zusammen sind wir aus Walluf, Wiesbaden und Wehen nach Rüdesheim gefahren und von dort ins reine Wald-Abenteuer gestartet. Drei Nächte irgendwo im nirgendwo haben wir zusammen mit Spaß und Gemeinschaft überstanden. Jeden Tag aufs Neue Zelt runter, packen, Losung, Frühstück, laufen laufen laufen, Zelt hoch, auspacken, Abendessen, singen, schlafen. Das macht Spaß und man ist stolz darauf, ohne alles vier Tage im Wald gewesen zu sein. Wenn man dabei noch mehrere Kilometer und diesmal vor allem Höhenmeter überwindet, kann man sich ordentlich auf die Schulter klopfen. Während andere vor ihren PCs und Handys saßen oder auf Malle am Strand lagen, haben wir das Abenteuer des Frühlings erlebt. Geländespiel, Gesang, Werwolf und Gruppenleiter-nerven sind die Gewürze die auf einer Fahrt nicht fehlen dürfen. Wir haben perfekt gewürzt! Das war auch nicht unsere letzte Fahrt! Der Herbst kommt schnell und lockt uns wieder in den Wald.

Chabeuil 2014

von: am: 11:07


IMG_0753

 

 

Der Oster- Ausbildungskurs dieses Jahr in Chabeuil in der Nähe von Valence war für alle, die dabei waren, eine Wahnsinns-Zeit. In Chabeuil hat man als junger Gruppenleiter im Evangelischen Jugendwerk die Chance, viel für die Gruppenarbeit und den persönlichen Glauben mitzunehmen. Dabei erwarten einen jedes Jahr eine starke, enge Gemeinschaft, die auch garantiert nach der viel zu kurzen Woche bestehen bleibt.
Dieses Jahr haben sich 80 Teamer und Teilnehmer auf den Weg nach Frankreich begeben, die dort eine Menge Spaß erleben konnten. Die ganze Woche war ein einziges großes Abenteuer, das durch neue, tolle Menschen, ein großartiges, vielfältiges Programm und die unbeschreibliche Stimmung so spannend und einmalig wurde.
Gesprächsgruppen, Andachten, Gottesdienste, Sport und Spiel haben sich mit Freizeit, essen und schlafen abgewechselt. Langeweile hatte also absolut keine Chance, Einsamkeit und Heimweh war auch nirgends zu sehen. Vielmehr plagt die Gruppe jetzt Fernweh nach Abwechslung und Gemeinschaft. Da sind sich alle einig, wenn man sich auf Nachtreffen wiedersieht. Chabeuil [ausgesprochen: „Schabööö“] war ein unglaublich wunderbares Erlebnis, dass man so schnell nicht toppen kann und für immer im Kopf verankert bleibt.

Frido (Friedrich von Bieberstein)