Frühjahrsfahrt

von: am: 20. März 2011 17:22

Freitagnachmittags am Wiesbadener Hauptbahnhof: Um die zwanzig Heliand-Pfadfinder  treffen sich um gemeinsam das anstehende Wochenende auf Wanderschaft zu verbringen. Schnell den Proviant verteilt und auf in den Zug.
Am frühen Abend kommen wir in Alsbach, einem kleinen Ort an der Bergstraße an. Vom Bahnhof an gilt es noch eine kleine Strecke zum Tagesziel zu bewältigen.
Nach einem anstrengenden Aufstieg, hoch zur Ruine, sind wir endlich da. Jetzt heißt es Zelte aufbauen, Feuer machen und kochen. In der Dunkelheit, die mittlerweile herein gebrochen ist, dauert heute alles ein bisschen länger, aber nachdem auch diese Aufgaben geschafft sind können wir uns bei warmen Essen endlich entspannen. Nach einer besinnlichen Abendandacht gehen die einen schlafen, andere hören noch einer Geschichte zu und wieder andere bleiben noch draußen um ein noch wenig zu singen.
Irgendwann am Abend finden wir uns alle in unseren mehr oder weniger warmen Schlafsäcken wieder und träumen dem nächsten Tag entgegen.

Mehr oder weniger ausgeschlafen bauen wir am frühen Morgen unser kleines Lager ab, frühstücken schnell und es geht weiter. Unser Tagesziel ist schließlich das Felsenmeer. Der Weg ist weit, der Rucksack schwer, aber wir kommen gut voran.
Auf halber Strecke kommen wir an einem Dorf vorbei, in dem wir unsere Wasservorräte wieder auffüllen können. Hier in der Nähe finden wir auch einen guten Platz zum Mittagessen für uns. Nach guter Stärkung und einer entspannenden Pause in der warmen Sonne geht es wieder weiter. Das Felsenmeer ist nicht mehr weit. Aber es gibt noch einen mächtigen Anstieg zu bestreiten, den mancher nur keuchend überwinden kann. Mit (fast) letzter Kraft kommen wir gegen Nachmittag endlich am Felsenmeer an. Alle befreien sich schnell von ihren Rucksäcken und freuen sich über die wohlverdiente lange Pause. Genug Zeit um ein bisschen zu singen, im Felsenmeer herumzutollen und nebenbei die Welt beim Minifahrspiel zu retten.

(Bericht Teil I: Aigil(Jakob) Sippenführer der Sippe Wilhelmus)

Nachdem am Felsenmeer Sven und Moritz zu uns stoßen sind laufen wir weiter in Richtung Kuhwiese wo wir kampieren dürfen. Dort angekommen schlagen wir rasch unsere Zelte auf, machen Feuer und genießen den Abend nach einem anstrengenden Tag mit leckerem Essen und schönem Gesang, begleitet mit zwei Gitarren.

Am nächsten Morgen frühstücken wir ausgiebig, packen soweit alles und machen wir uns auf zum Bus. An der Bushaltestelle angekommen führen wir eine kleine „Demo“ gegen Atomkraft durch (eine Fahne gegen Atomkraft war von heimlichen „Nachtbesuchern“ auf unseren Zeltplatz gebracht worden).  Der Busfahrer ist sehr „erfreut“ eine ganze Horde Pfadfinder durch die Gegend fahren zu dürfen 😉

Nach einer weiteren Stunde im Zug sind wir nach einer super tollen und vor allem erfolgreichen Stammesfahrt wieder zu Hause. Es hat sehr viel Spaß gemacht!

Gut Pfad!

Moe(Moritz)
Meutenführer in Walluf

P.S. Für mich persönlich war die Fahrt einfach nur der Hammer. Es ist besonders faszinierend das Felsenmeer zu betrachten und natürlich noch besser darauf herum zu klettern 😉

Ebenfalls besonders spitze finde ich, dass die Jungs selbst bei dem nicht so leichten Weg tapfer mitgehalten haben. Ich sage dazu nur Stamm VII!!