Pfadfinderprobe 2013

von: am: 28. April 2013 14:41

Die diesjähriger Pfadfinderprobe (19.04. bis 21.04) ist vorrüber, auch aus dem Stamm VII waren einige Jungen als Prüflinge vertreten. In dieser Probe stellen sie ihr Wissen und ihr Verhalten unter Beweis, sie ist nötig, um den Rang „Pfadfinder“ zu erhalten.

Dieser Bericht spiegelt die P-Probe aus der Sicht einer dieser Teilnehmer wider:

 

Auch dieses Jahr machten sich wieder 31 Späher auf den Weg zum Abenteuer P-Probe.

Unter strahlendem Himmel ging es am Freitag auf zur allseits bekannten Großlackwiese, jeder auf eine andere Art – die einen mit dem Fahrrad die anderen mit Bus oder Bahn. Im Wald angekommen, wurden alle erst einmal von der Lagerleitung, welche aus Tobias Tischer (ToTo) und Steffen Maus (Ulli) bestand, begrüßt. Danach ging es auch sofort los, nämlich mit Jurten aufbauen. Zuerst knüpften alle ganz gemütlich an ihren Jurten, bis der einen Gruppe auffiel, dass sie ihr Jurtendach falschherum lag. Also alle Seitenbahnen wieder ab und von vorne. Doch trotz dieses Zwischenfalls wurde diese Gruppe als erstes fertig. Kurz darauf nach der Eröffnung mit einer Ansprache von Ulli gab es dann Abendessen. Danach warteten alle am Lagerfeuer darauf, dass sie und ihr Partner aufgerufen wurden um zusammen an einen Punkt in der Nähe zu übernachten. Nachdem an dem ausgemachten Punkt ein Ponchonotzelt aufgebaut wurde konnte man noch einige Stunden schlafen, bis um 7 Uhr zwei der knapp 30 Prüfer die Späher weckten und bei einem ausgiebigen Frühstück auch schon gleich prüften.

Nach dieser ersten Hürde ging es auch gleich weiter zu der nächsten Station doch natürlich nicht einfach so, von Station zu Station gab es verschiedene Orientierungsaufgaben die einem den Weg zur nächsten Station verrieten. Jede Station hatte ihren eigenen Standpunkt. Bei der Station „Orientierung“, welche an einer Schutzhütte im Westen der Großlackwiese lag  musste man einige Aufgeben wie z.B. Kreuzpeilung  meistern. Bei der Station „Fahrrad“, war es von Nöten einen zerstochenen Reifen zu flicken und ein verkehrssicheres Fahrrad zu beschreiben. Etwas weiter entfernt war die Station Lieder und Symbole, bei der man sein Sippenlied, ein Morgen- und ein Abendlied vorsingen musste, einige Symbole deuten und die 10 Pfadfinderregeln kennen musste. Weiter bei der Station „Erste Hilfe“, gab es einen „Schwerverletzten“ zu versorgen und als Belohnung eine Portion Bratkartoffeln. Weiter querfeldein ging es zu Flopo und Frank bei der Station „Geschichte“, nach einigen bangen Minuten Abfrage ging es dann auch mit einem leckeren Kecks in der Hand weiter zur Station „Bibelkunde“. Dort angekommen wurde man bei Stockbrot und Würstchen am Lagerfeuer abgefragt. Nach diesem erholsamen Stopp ging es weiter zur Station „Naturkunde“, wo es nicht nur verschiedene Bäume zu unterscheiden gab sondern auch den Wetterkreislauf und die Photosynthese zu erklären. Nach einem weiteren Fußmarsch kam man an der Station „Schätzen und Messen“ an, wo schon Aufgaben zu Themen wie Eigenmasse und vielen anderen auf einen warteten. Zwei Kilometer davon entfernt lag die nächste Station nämlich die „Überraschungsaufgabe“. Bei ihr wurde die Teamfähigkeit der Paare getestet, nach Übungen wie  dem Abseilen eines Rucksacks von einer Steinklippe oder der Überquerung eines imaginären Flusses voller Piranhas mit ihm ging es wieder zurück zur Großlackwiese. Nach circa 15 Kilometer Fußweg und etlichen Prüfungen wollten die Meisten einfach nur noch schlafen, doch auch auf der Großlackwiese warteten wieder Prüfungsstationen. Bei der Station „Knoten“ mussten alle bekannten Knoten und Bünde von Kreuzknoten über Schotstek bis hin zum Kreuzbund. Nachdem alle Stationen fertig waren, mussten jetzt noch die Kohten zum Schlafen aufgebaut werden. Danach gab es dann noch Abendessen und Abendschluss.

Am nächsten Morgen ging es dann nach einem Morgenlob im Carree an die Fahrtengerichte der Prüflinge. Diesem leckeren Einschub folgten noch der Abbau der Zelte und ein schöner Schluss. Zu allerletzt ging es dann wieder zurück nach Haus. Jetzt warten alle gespannt auf Pfingsten, ob sie die P-Probe auch bestanden haben.

Lucas Suarez, Prüfling