Umzug Sippenheim in Walluf

von: am: 8. Mai 2014 11:00

IMG_2022 IMG_2070

Erlauben Sie mir, Sie auf eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit zu entführen.

Im Jahre 2008 war es soweit. Die Pfadfinder pachteten ein Grundstück, welches überwuchert von Dornen, Brennnesseln und Disteln war. Ein mal die Woche traf sich die Pfadfinderrunde Greifenklaue um die Dornen und deren Wurzeln zu entfernen. Leider ergab das Umgraben der Wiese ein paar Probleme. Unter der Wiese befand sich bergeweise Müll, der ebenfalls entfernt werden musste. Teilweise haben wir ganze Zäune, Flaschen und Autoreifen unter der Wiese gefunden. An Barfußlaufen war zu diesem Zeitpunkt nicht ein mal zu denken. Etwa zwei Jahre später wurde etwa ein Viertel der Dornen in Wiese umgewandelt. Kaum zu glauben! Innerhalb von nur zwei Jahren wurde aus einem Teil verdornter und vermüllter Natur eine neue Spielwiese für die Pfadfinder. Leider wurde diese Spielweise für viele

Hundespaziergänger zur täglichen Anlaufstelle auserkoren, sodass wir innerhalb von nur wenigen Wochen mehrere Hundehaufen auffinden mussten. Dieses Problem wurde zum Glück schnell durch einen neuen Zaun gelöst.

 

Jedes weitere Jahr wurde aus der „Wildnis“ eine größere grüne schöne Wiese.

 

Der Tag, an dem unser Sippenheim umziehen sollte, kam immer näher. So versammelte sich die Pfadfinderrunde Pumakralle nach einer erfolgreichen Müllsammelaktion im März 2014 auf der Wiese, um das Fundament auszuheben und später mit Sand zu füllen. Im eingespielten Team wurde hierbei bis zu 50cm tief Erde abgetragen.

 

Nur drei Wochen später waren die beiden großen Tage erreicht. Am Ostersamstag begann der Abbau der Holzhütte. Mit Warnblinklicht, Schrittgeschwindigkeit und fünf Mann zur Stabilisierung, wurde das Dach, die Seiten, die Fenster, die Tür und zum Schluss der Boden transportiert. 12 Stunden später erreichte auch das letzte Holzbrett sein Ziel. Der Aufbau begann zwei Tage später. Mit vereinten Kräften fiel der letzte Hammerschlag gegen 19 Uhr. Ein weiterer 10 stündiger Tag lag hinter uns.

 

Zum jetzigen Stand ist zwar noch vieles zu tun, dennoch kann jetzt schon eines gesagt werden: großartig, gigantisch und hammer cool!

 

Vieles ist noch zu tun. Das Dach muss bedeckt werden, der Zaun muss gestellt werden, ein Einganstor wird benötigt, die Hütte muss einbruchssicher gemacht werden, und und und.

 

Ich bin selbst sehr stolz auf das, was in den vergangenen Jahren geleistet wurde. Stolz vor allem darauf, dass alles ehrenamtlich vollzogen wurde.

 

Vielen herzlichen Dank an alle ehrenamtlichen Helfer: Steffen, Alex, Carsten, Sven, Johannes, Paul, Jakob, Lucas, Maurice, Tim, Flopo, Manuel, Luca, Felix, Jonas, Basti & Moritz

 

Wir danken der Gemeinde für die unglaubliche Unterstützung und freuen uns über jede weitere Spende.

 

Viele Grüße

Moritz

IMG_2076

 

PS:

Weitere Fotos werden im Fotoalbum folgen.