Heilandsgemeinde

Sippe Paul Schneider, Pfadfindergruppen (für Jungen) in der Heilandsgemeinde Walluf bei Wiesbaden

„Gott allein die Ehre“

Stamm VII,
Sippe Paul Schneider

Gegr. 17.8.2000

Sippenlied:
Mein ganzes Leben sei ein Fahren

  • Pfadfinder-Meute weiße Adler ab 9 Jahren;
    montags 16.30 Uhr, mit Manuel Engelmann, Maurice Seide und
    Alexander Franz (Tel: 0175 6741486)
    Treffpunkt am Sippenheim
  • Pfadfinder-Meute Wolfstatze ab 11 Jahren;
    montags 18.00 Uhr, mit Tim Gleichfeld, Felix Mester und
    Paul Becker (Tel: 0151 44558331)
    Treffpunkt am Sippenheim
  • Pfadfinder-Späherrunde Adlerauge ab 13 Jahren;
    dienstags 17.15 Uhr, Paul Becker, Jakob Beul
    und Ulli (Steffen Maus) (Tel: 0178 1887540)
  • Pfadfinderrunde Pumakralle ab 15 Jahren;
    montags 19.30 Uhr, mit Alexander Franz
    und Ulli (Steffen Maus) (Tel: 0178 1887540)
  • Pfadfinderrunde Greifenklaue ab 19 Jahren;
    regelmäßig mit Termin nach Absprache, mit Carsten Beul
    (Tel. 06123 703520)

Sippenheim

Wiesengrundstück in der Nähe des Grünschnitts

Lage Sippenheim Walluf

Zum vergrößern Bild anklicken


Sippenführer

Paul Becker,Tel. 0151 44558331, paul@stamm7.de
Tim Gleichfeld, tim@stamm7.de


Sippenpatron


Paul Schneider

  • Dietrich Bonhoeffer sah Paul Schneider als den ersten evangelischen Märtyrer an. Mit seinen Predigten im KZ und dem Hinausrufen von Bibelsprüchen auf den Appellplatz wusste er nicht nur Christen zu trösten, wie Ernst Cramer, der wie Schneider in Buchenwald inhaftiert war, noch im Jahr 2000 in dem Film Ihr Massenmörder – ich klage euch an bezeugte.
  • * 1897 wurde er als Sohn eines Pfarrers in Pferdsfeld im Hunsrück geboren.
  • Die Eindrücke des Ersten Weltkriegs, den Paul Schneider als Soldat erlebte, ließen ihn 1918 statt wie geplant Medizin Theologie in Gießen, Marburg und Tübingen studieren.
  • Als Vikar war er bei der Berliner Stadtmission und als Industriepfarrer in Essen tätig. Um die Welt der Arbeiter besser zu verstehen, arbeitete er längere Zeit an einem Hochofen in Dortmund.
  • Gleich zu Beginn der Nazizeit kam es aus Glaubensgründen zu Zusammenstößen mit den Dienststellen der NS-Partei, aber auch mit Gemeindemitgliedern.
  • Pfarrer Paul Schneider wandte sich gegen den Arierparagraphen, Antisemitismus, Politisierung des Religionsunterrichtes usw.
  • 1937 wurde er in das Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar deportiert und mußte schwerste Arbeiten im Steinbruch verrichten.
  • Aus seiner Zelle am Appellplatz rief er den angetretenen Häftlingen jeden Morgen tröstende Bibelworte zu, bis ihn immer ein SS-Mann zusammenschlug. Das trug ihm den Namen „Der Prediger von Buchenwald“ ein.
  • † 18. Juli 1939 bekam er vom „Lagerarzt“ von Buchenwald eine Überdosis Strophantin gespritzt, an der er starb.

mehr zu Paul Schneider


Sippenlied

Mein ganzes Leben sei ein Fahren

Mein ganzes Leben sei ein Fahren
zu allen Enden dieser Welt.
Es gibt so viel des Wunderbaren,
das sich vor uns verborgen hält.

Ref. Drum immer höher, immer weiter,
wir sind schon viel zu lange hier,
es bleibt die Sehnsucht uns Begleiter,
und alle Welt ist uns Quartier.

Mein ganzes Leben sei ein Singen,
sei wie ein Rufen in der Nacht.
Es wird euch in den Ohren klingen,
wenn ihr es wert seid, daß ihr wacht.

Ref. Drum immer höher, …

Mein ganzes Leben sei in Finden,
von Mensch zu Mensch, von Ort zu Ort.
Es sei ein Geben und ein Künden,
es sei die Tat voran dem Wort.

Ref. Drum immer höher, …

Mein ganzes Leben sei ein Loben
für alles, was uns hier geschenkt.
Es sei ein Dank dem Höchsten droben,
der alles gibt und alles lenkt.

Ref. Drum immer höher, …

T&M Alexej Stachowitsch (Axi)